DTV: Vereinsaktivitäten

 

 

Turnfahrt 2018

Hoch hinaus im Adventure Park & tief in den Untergrund im Geheimgang

 

Eine gutgelaunte Turnerinnenschar kommt zusammen und macht sich mit Bussen und PW auf den Weg. Beim ersten Kaffeehalt in Wattwil stossen auch noch die letzten Mitreisenden dazu. Nun geht es los und wir nehmen die Reise nach Schaffhausen zum Rheinfall unter die Räder.

Auf einem gemütlichen Rundweg durch Felder und Rebstöcke gehen bereits einige Turnerinnen verloren. Dank Pinkelpause im Maisfeld können sie aber vom Rest der Gruppe wieder aufgespürt werden. Weiter geht es durch das idyllische Dorf Dachsen und hinunter zum Rheinufer. Bei leichtem Nieselregen wird, jede unter ihrem Schirmchen, das Mittagessen aus dem Rucksack genossen.

Pünktlich, (zum Glück ist es nicht so gemütlich) machen wir uns auf und gehen Richtung Adventure Park. Wir werden in die Sicherheitsvorkehrungen eingeführt und absolvieren einen Trainingsdurchgang. Danach geht es in verschiedenen Kleingruppen hoch hinaus. Wir spornen einander an,  überwinden Grenzen, geniessen die Aussicht auf den Rheinfall, lachen uns aus und an, sprechen uns gegenseitig gut zu und haben vor allem Spass! Die Fotodokumentation übernehmen diejenigen mit Höhenangst und/oder Babybauch. 

           

Ausgepowert beziehen wir im Schloss Laufen, direkt über dem Rheinfall unseren Schlafplatz in der Jugendherberge. Bei Dunkelheit werfen wir nochmals einen Blick auf den beleuchteten Wasserfall und verbringen den Abend gemeinsam bei Klatsch und Tratsch, Kaffe-Lutz und Spielen  im Aufenthaltsraum. Im Restaurant will man uns leider nicht bedienen. Auch nicht getarnt als indische Grossfamilie.

Nach einem stressigen Frühstück im überfüllten Essraum brechen wir auf nach Winterthur. Die Fahrt ist spannend. Die beiden Reiseleiterinnen sind sich bei der Routenwahl nicht einig. Daraus folgt eine lustige Irrfahrt durch die Stadt… Ziel erreicht, Parkplatz gefunden, tauchen wir ab in den Geheimgang 188. Aufgeteilt in vier Gruppen lösen wir jeweils einen spannenden Fall.  Es gilt im 20igsten Jahrhundert als Detektivteam den bekannten Sherlock Holmes zu befreien oder aktuell, den berüchtigten Schwerverbrecher Tony Gschwind zu fassen und einen Raketenanschlag auf das Bundeshaus zu verhindern. Drei Gruppen haben das Rätsel gelöst und den Fall geknackt. Einmal hat die Rakete in Bern eingeschlagen.

Vom Untergrund wieder aufgetaucht stärken wir uns mit einem Mittagessen in der Stadt. Wir geniessen das Zusammensein und tun dass, wofür wir sonst fast keine Zeit haben: Reden. Wohlauf erblicken wir am späteren Nachmittag unsere sieben Churfirsten und befinden uns wieder auf bekanntem Boden.

Vielen Dank gebührt Jasmin Rutz und Nathalie Rüegg für das Organisieren der schönen Turnfahrt!

Katja Kuhn

 


 

Vereinsversammlung

Der DTV Nesslau traf sich am Freitag, 16. März 2018, zur alljährlichen Vereinsversammlung im Restaurant Blomberg.

Die Versammlung startet mit der 1. Strophe des Turnerliedes. Die Vereinspräsidentin durfte 43 Mitglieder begrüssen. Der DTV durfte gleich fünf neue Turnerinnen sowie sieben neue Volleyballerin in den Verein aufnehmen. Im Gegenzug gab es einen Austritt zu verzeichnen. Der DTV Nesslau zählt neu total 62 Mitglieder. Die Jahresberichte (des DTV, der Jugi sowie vom Volley) sowie der Turnfahrtbericht wurden vorgelesen und so konnte man für kurze Zeit wieder in den Erinnerungen an die letztjährigen Anlässe schwelgen. Der DTV Nesslau darf auf ein sehr intensives Vereinsjahr zurückblicken. Abgerundet hat dies die äusserst erfolgreiche Turnerunterhaltung im Januar 2018.

Dieses Jahr ist Wahljahr. Im Vorstand gab es gleich einige Änderungen. Die beiden Oberturnerinnen Dominique Louis und Fabienne Müllhaupt sowie die Jugichefin Fabienne Huber gaben ihr Amt per Vereinsversammlung 2018 ab. Die Turnstunden werden neu von Nadja Egli und Jessica Wittenwiler geleitet. Die Aufgaben als jugichef/in übernimmt neu Dominique Louis.

Der Vorstand setzt sich neu wie vor wie folgt zusammen: Katja Kuhn (Präsidentin), Dominique Louis (Jugichefin/Vizepräsidentin), Nadja Egli (Oberturnerin), Jessica Wittenwiler (Oberturnerin), Nicole Forrer (Kassierin), Astrid Götte (Aktuarin), und Marisa Schmid (Vertreterin Volley).

Folgende Turnerinnen wurden für fleissige Turnstundenbesuche belohnt: Dominique Louis und Fabienne Müllhaupt. Vom Volley durften sich Patricia Bischof, Alexandra Grob, Yvonne Moser, Daniela Hüberli, Franziska Stüssi und Silvia Tischhauser beschenken lassen.

Für ihre wertvolle Arbeit während des ganzen Jahres erhielten die Leiterinnen des DTV, der Mädchenriege und des Kinder- und Muki/Vaki-Turnen ein Präsent. Auch die abtretenden Vorstandsmitglieder sowie Jugileiterinnen wurden beschenkt und für ihre wertvolle Arbeti wurde gedankt.

Die Vereinspräsidentin sprach allen einen herzlichen Dank aus, die während des vergangenen Jahres in irgendeiner Art und Weise einen Einsatz zum Wohle des DTV geleistet hatten und schloss damit die Versammlung.

 

Von links: Jessica Wittenwiler, Nadja Egli, Fabienne Müllhaupt, Fabienne Huber und Dominique Louis

 


 

pasta plausch 2018

Am Sonntag 18. Februar hat bereits die 3. Ausgabe des Pastaplausch stattgefunden. Der DTV durfte 109 Erwachsene, 15 Kinder und zahlreiche Kleinkinder im Büelensaal begrüssen. Wiederum konnte zwischen verschiendenen Pasta und leckeren Saucen ausgewählt werden. Die selbstgemachten Desserts kamen bei den Besuchern sehr gut an.

Vielen Dank an alle kleinen und grossen Besucher! Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

 


 

Turnerunterhaltung 2018

 

Temporeich und Witzig

Elf Programmpunkte und auch ein bisschen Glamour beinhaltete die Turnerunterhaltung des TV Nesslau. (Bilder: Franz Steiner)

UNTERHALTUNG ⋅ Der TV Nesslau überzeugte nicht nur durch turnerische Höchstleistungen, auch das Drehbuch «WG, ledig, sucht ...» von sechs begabten Schauspielern begeisterte.

22. Januar 2018, 05:17

Franz Steiner

Turnerunterhaltungen bewegen die Massen. Das war auch am Wochenende in Nesslau nicht anders – zweimal ausverkauft mit etwa 750 Besucherinnen und Besuchern. Rund 200 Turnerinnen und Turner vom Dreikäsehoch bis zur rüstigen Seniorin oder zum fitten Senior zeigten viel Leidenschaft.

Die Protagonisten rund um eine «crazy» Wohngemeinschaft – Lukas Riklin, Oliver Schmid, Fabienne Huber, Daniel Lieberherr, Severine Früh und Nathalie Rüegg – sorgten für viel Erheiterung. Vor allem Oliver Schmid und Lukas Riklin verliehen dem Ganzen die nötige Würze und sorgten für einige Aufreger. Nach dem Auszug der WG-Genossin griffen sie für eine «Neue» in die Trickkiste. Filmeinspielungen wie der Besuch beim Gemeindepräsidenten waren Highlights. Das Team rund um den 31-jährigen OK-Präsidenten Michael Louis hat einen grossen Ideenreichtum an den Tag gelegt.

Nach einem eher verhaltenen Beginn mit dem Muki-Vaki-Turnen und den verschiedenen Jugiriegen nahm der zweite Teil so richtig Fahrt auf. Die Damen-, Frauen, Aktiv- und Männerriege zogen mit ihren anmutig und mitreissend geturnten Shownummern die Aufmerksamkeit auf sich. Tolle Choreografien mit cooler Musik begeisterten. Traditionell humoristisch und in die Kategorie Gaudi gehörte die Aufführung der Männerriege – Leiter Walter Rohner verpasste ihr eine «massgeschneiderte» Nummer.

Erwähnenswert ist auch die Procap-Sportgruppe Toggenburg, die mit viel Enthusiasmus in der Samstagabendvorstellung verzückte. Diese Nummer bewies, dass die Integration von Menschen mit einer Behinderung funktioniert.

 

Nur Perfekt ist Ihnen gut genug

NESSLAU ⋅ 22. Januar 2018, 05:17

Wenn eine Turnerunterhaltung ansteht, ist das auch ein Verdienst vieler Freiwilligen – zum Beispiel von Remo Tischhauser und Pascal Winteler. «Ja, die Anspannung ist gross», meinte der 29-jährige Tischhauser eine Viertelstunde vor Beginn der ersten Vorstellung, als praktisch alle der 378 Sitzplätze besetzt waren. Die beiden waren die Schaltzentrale, sozusagen das Gehirn der Veranstaltung. Bei ihnen liefen alle Fäden zusammen. Sie hatten technischen Raffinessen eingeplant, um es zu einer perfekten Vorstellung werden zu lassen. Nur das Prädikat «perfekt» ist dabei gut genug. Sie hätten die zwei Wochen vor dem Aufführungswochenende viel Zeit im Büelensaal verbracht, meinten die beiden mit einem Lachen. Das Feilen an vielen Details mit den Aufführenden, sei es mit punktgenauen Musik- oder Filmeinspielungen, war eine Herausforderung. Und die Lichteffekte sind heute ein Muss bei einer Turnerunterhaltung.

Der 25-jährige Pascal Winteler, der als Betriebselektriker ebenso viel Erfahrung mitbringt wie Tischhauser als Servicetechniker, sagte nicht ohne Stolz, dass es mit farbigen Lichtern eine Premiere gewesen sei. Winteler tüftelte in vielen Arbeitsstunden auch ein Reservierungssystem für Besucher aus, bei dem bequem online der Platz gebucht werden konnte. «Es ist die Motivation, etwas Rechtes auf die Beine zu stellen – wir würden es wieder tun», meinten die beiden.

 


 

Turnfahrt innerschweiz 2017

 

Entlang von Bergen und Seen durch die Innerschweiz

Am Samstagmorgen, 26. August, traff sich eine gut gelaunte Gruppe von Turnerinnen und Volleyballerinnen des DTVs Nesslau am Bahnhof  Nesslau. Nach einem Halt in Ebnat-Kappel und Wattwil war die Gruppe mit 16 Damen komplett. Um 9.00 Uhr ging die Reise Richtung Innerschweiz endlich los. Zwei unserer Kameradinnen chauffierten uns mit zwei Kleinbussen nach Emmetten. Von dort ging es zu Fuss weiter durch eine Schlucht nach Beckenried. Petrus scheint ein Turner zu sein, das Wetter war traumhaft und heiss, sodass wir bereits das erste Mal ins Schwitzen kamen. In Beckenried genossen wir unseren Zmittag aus dem Rucksack am Vierwaldstättersee. Nach der Mittagspause ging es in die Höhe. Die Luftseilbahn brachte uns auf die Klewenalp. Dort erwartete uns bereits die nächste Aufgabe. Die ganze Gruppe startete am Alpengaudi-Wettkampf. In zweier Teams kämpften die Turnerinnen in verschiedenen Disziplinen wie Kuh melken oder Holz sägen um den Sieg. Der Ehrgeiz wurde belohnt, durften doch die erfolgreichsten Gruppen einen Preis entgegen nehmen. Bestens gelaunt genossen wir nach dieser Anstrengung den Nachmittag auf der Klewenalp. Später ging es weiter zu einer Vereinshütte, wo wir uns zum Übernachten einquartierten. Ans Schlafen war aber noch lange nicht zu denken, schnell frisch gemacht, machten wir uns, für einmal ohne schweren Ruchsack, auf den Weg zum  Alpstubli. Dort genossen wir ein feines Abendessen. Auf dem Rückweg genossen wir einen Atemberaubenden Ausblick über den Vierwaldstättersee bei Nacht. Zurück in unserer Unterkunft, liess man den Abend gemeinsam gemütlich ausklingen. Nach einer mehr oder weniger kurzen Nacht stärkten wir uns am nächsten Morgen in der Hütte bevor wir die nächste Etappe unter die Füsse nahmen. Was Petrus an diesem Sonntag mit uns vorhatte, wusste man nicht so genau. Die wenigen Tropfen die immer mal wieder zu spüren waren, taten der Stimmung jedoch keinen Abbruch. So wanderten wir fröhlich los. Unterwegs rasteten wir an einem schönen Aussichtspunkt und man staunte immer wieder über die schöne Landschaft aus Bergen und Seen. Das Ziel war die Stockhütte. Dort angekommen stillten wir zuerst unseren Durst, bevor es dann rasant abwärts ging. Jeder schnappte sich ein Bikeboard und einen Helm und die ganze Truppe rauschte ins Tal. Alle heil angekommen, verstauten wir unser Gepäck wieder in den Bussen und fuhren zurück nach Beckenried. Wir genossen unseren Lunch noch einmal am Ufer des Vierwaldstättersees. Trotz bedecktem Himmel, packten einige die Badehose aus und erfrischten sich im kühlen Nass. Andere nutzten diese Zeit um sich zu erholen. Es war wohl der ruhigste Moment auf dieser Reise. Schon bald machten wir uns auf den Heimweg. Unterwegs machten wir eine Kaffee-Pause und erinnerten uns nochmals an die gemütlichen Stunden zurück, bevor wir dann endgültig Richtung Toggenburg fuhren.

Joëlle Forrer

 


 

Pasta plausch 2017

Am Sonntag 12. Februar hat die 2. Ausgabe des Pasta Plausches im Büelensaal in Nesslau stattgefunden. Den knapp 120 Gäste standen drei Pasta-Arten und vier verschiedene Saucen zur Auwahl. Ein Salat und das grosse Dessertbuffet haben das Angebot abgerundet.

Einige Zahlen rund um den Anlass:

- Die Mitglieder des DTV haben 34 Helfereinsätze geleistet

- 17 verschiedene Desserts konnten angeboten werden

- Von unserer Küchenchefin wurden 4kg Schinken verabreitet

- 24kg Penne / Fusili / Spaghetti sind eingekauft worden

- Für die Saucen wurden 15 Liter Milch und 12 Liter Rahm benötigt

- Die Küchenchefin hat Wert auf frische Zutaten gelegt: u. A. wurden 9 Bund frische Kräuter verwendet

- 9 Eisbergsalate wurden gegessen

- Und zum Schluss noch einige Zutaten welche man nicht zwingend erwartet hätte für einen Pasta-Schmaus: 430g Fenchel / 100g Bienenhonig / 1 Pack Cashewnüsse

 

 


 

Turnfahrt Tessin 2016


Am frühen Samstagmorgen trafen sich 18 Turnerinnen des DTV am Bahnhof in Nesslau. Zur Begrüssung wurden als erstes frische Gipfeli verteilt. Anschliessend ging es mit 2 Büssli und einem PW los in Richtung Tessin. Schon kurz nach dem San Bernardino wurden wir von der Sonne empfangen.
Unser erstes Ziel war die Talstation der Standseilbahn auf den San Salvatore. Nach kurzer Fahrt den Berg hinauf konnten wir eine traumhafte Aussicht geniessen. Bald schon starteten wir unsere Wanderung. Diese führte uns entlang von Bergwegen, die wir in der Ostschweiz wohl nicht immer als solche bezeichnet hätten, durch die Wälder in Richtung Morcote. Immer wieder konnten wir zwischendurch einige Blicke auf den unter uns liegenden klar blauen Lago di Lugano erhaschen.


In Morcote bestiegen wir nach kurzem Aufenthalt ein Schiff zurück nach Lugano. Einige nutzten die rund stündige Fahrt um ein kurzes Schläfchen zu halten.
Wieder in Lugano angekommen gönnten wir uns ein Gelati und einen ersten Apéro oder Kaffee.
Zum Znacht gab es feine Pizzas in einer nahegelegenen Pizzeria. Bei einem kühlen Drink liessen wir den Abend in der Stadt ausklingen. Trotz der noch nicht so späten Stunde leider etwas zu lange… Rund 10 Minuten vor unserem  Aufbruch begann es in Strömen zu regnen und bis wir in unserer Jugendherberge ankamen waren alle klatschnass.
Den nächsten Morgen starteten wir mit einem reichhaltigen Frühstück im Hotel nebenan. Nachdem wir unser Gepäck wieder in den Autos verstaut hatten, machten wir uns auf in Richtung Bahnhof. Dort starteten wir in 3 Gruppen zu einem spannenden Foxtrail. Unser Ziel war es eine grüne Truhe zu finden. Dafür entzifferten wir Schriftzeichen, verfolgten Blutspuren und brachten eine alte Standseilbahn wieder zum Laufen. Am Ende erwartete uns zur Belohnung ein feiner Apéro an der Piazza.
Nach einer weiteren Gelati traten wir dann unseren Heimweg über den San Bernardino an.
Vielen herzlichen Dank den beiden Organisatorinnen für die schöne und abwechslungsreiche Reise!

 


 

skiweekend 2016


«Was für en Gspass! Voller Tatendrang und mit bester Laune versammelte sich am späten Freitagnachmittag, 4. März eine kunterbunte Schar von Turnerinnen und Turnern in Nesslau. Schnell war die Skiausrüstung verladen und wir nahmen die Reise ins Bünderland unter die Räder. Die Fahrt ging flott und flüssig von statten. So erreichten wir unser Reiseziel Davos ohne grössere Turbulenzen. Im Hotel angekommen suchte jeder sein Bettchen und verstaute seine sieben Sachen. Kurze Zeit später trieb uns der Hunger ins Dorf. In einem heimeligen Fonduestübli machten wir es uns gemütlich und genossen das Schweizer Nationalgericht mit Brot, Wein und allem was sonst noch dazugehört. Leider mussten wir knapp nach 22.00 Uhr das Lokal bereits wieder verlassen. Irgendwie kam unserem Kellner der verflixte Feierabend dazwischen. Jonu, denn halt! Wir wussten ja, dass es in Davos auch sonst noch einziges zu entdecken gibt.

Trotz garstigem Wetter und starkem Schneefall machten wir uns früh aus den Federn. Souverän führte uns die Gondel hinauf ins Skigebiet Jakobshorn. Der guten Stimmung machte auch die lange Nacht, welche einigen noch deutlich ins Gesicht geschrieben stand, kein Abbruch. Flott wurden die ersten Schwünge gemacht und die ersten Spuren in den frischen Schnee gezogen. Zum Znüni trafen sich die meisten dann bereits wieder in einer der zahlreichen Gaststätten unterwegs. Einigen wird der Kaffee wohl noch nicht so gut geschmeckt haben wie an diesem Tag. Gestärkt traten danach einige nochmals hinaus ins Schneegestöber. Wobei andere direkt einen Bogen zum Mittagessen schlugen und die Wärme in der Skihütte genossen. Pünktlich zum Essen standen dann aber wieder alle Schäfchen auf der Matte und wir verköstigten feinste Älplermagronen, Rösti, Pommes, Salat und dergleichen. Wie schnell doch so ein Nachmittag mit Après-Ski vorübergehen kann. Dank der Hilfe von Petrus musste aber niemand ein schlechtes Gewissen haben. So wie es uns am Morgen die Schneeflocken um die Ohren gepeitscht hatte. Mehr oder weniger sicher fanden alle den Weg ins Tal. Dort ging es weiter mit Feiern und geselligem Beisammensein. Spass hatten wir auf jeden Fall, da blieb keine Auge trocken.

Von Gipfeli und frischem Kaffee wurden wir auch am zweiten Skitag aus den Betten gelockt. Es erwartete uns herrlicher Pulverschnee und anscheinend standen an diesem Sonntag auch einzelne Gastauftritte der Sonne auf dem Programm. Der Blick aus dem Fenster war auf jeden Fall verheissungsvoll. Trotz der langen Nacht konnten es einige nicht erwarten, die ersten zu sein, welche die verschneiten Hänge ausserhalb der Pisten befuhren. Wir wurden belohnt! Trotz noch müder Beine gab es kein schöneres Gefühl, als den frischen Pulverschnee unter den Brettern zu spüren. Wem es ausserhalb der Pisten nicht mehr gefiel, konnte sich auf den Buckelpisten auf der Piste vergnügen. Diese haben uns zahlreiche „Stemmböglifahrer“ freundlichst und kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Hunger trieb uns auch am Sonntag zum Zmittag wieder alle zusammen. Heute gab es während dem Essen sogar Live-Musik für unsere Ohren. Hätten wir, aufgrund der tollen Stimmung, am Vortag die Hütte noch mit samt den Grundmauern abgerissen, war es jetzt komischerweise erstaunlich still. Ob das wohl am fehlenden Schönheitsschlaf gelegen haben könnte?

Der letzte Kraftakt des Tages war geschafft, als wir die beiden Mietbusse und den Anhänger erfolgreich ausgebuddelt hatten. Skiausrüstung verladen und ab ging es wieder Richtung nach Hause. Hundemüde und mit tollen Erinnerungen konnten wir uns am Abend ins Bett fallen lassen.

 


Pasta-Plausch 2016


Am Sonntag 21. Februar 2016 hat der Damenturnverein erstmals zum Pasta-Plausch in den Büelensaal in Nesslau eingeladen. Mehr als 120 Erwachsene und Kinder sind dieser Einladung gefolgt. Sie konnten sich am Buffet mit Salat und Penne / Spaghetti mit verschiedenen Saucen verwöhnen lassen. Die grosse Auswahl an vielen selbstgemachten Köstlichkeiten hat wohl jedes Dessert-Liebhaber-Herz höher schlagen lassen!

Vielen Dank an alle kleinen und grossen Besucher welche wir am Pasta-Plausch begrüssen durften! Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr!

 


Turnfahrt appenzellerland 2015

Mit einer rasanten Rodelfahrt am Kronberg starteten 21 Frauen des DTV Nesslau in das Wochenende vom 29./30. August. Etwas gemütlicher wanderten wir dann auf dem Barfussweg nach Gontenbad, aber nicht ohne zu bemerken, dass das barfuss Gehen auf Kies „früehner“ viel einfacher von statten ging. Ein paar wenige nahmen dann noch ein mehr oder weniger ausgiebiges Moorbad, bevor wir uns eine längere Pause gönnten.
Frisch gestärkt machten wir uns nach dem Mittagessen auf den Weg in die Kantonshauptstadt Appenzell. Wir hatten genügend Zeit, um uns in der Sitter noch etwas abzukühlen, bevor wir durch die Appenzeller Alpenbitter AG geführt wurden. Am Ende der Führung durfte natürlich auch eine Degustation nicht fehlen. Unser Nachtessen bekamen wir in einem Appenzeller Restaurant serviert. Einige zog es danach noch an das Fest von SRF bi de Lüt Live, die anderen blieben noch eine Weile im Restaurant sitzen. Später reisten wir mit dem Bus gemeinsam nach Brülisau, wo wir übernachteten. Vor dem Schlafen genossen wir noch den schönen Abend draussen auf der Terrasse.
Am nächsten Morgen machten wir uns gleich nach dem Frühstück auf, mit der Bahn auf den Hohen Kasten zu fahren.

Bei dem wunderbaren Wetter, das das ganze Wochenende über anhielt, konnten wir die Aussicht so richtig geniessen. Auf dem Weg zurück ins Tal feuerten wir die Teilnehmer des Kastenlaufs, der von Brülisau auf den Hohen Kasten führt, kräftig an.
Danach ging es per Postauto und Zug zurück nach Appenzell. Statt wie geplant in die Badi zu gehen, wo es bereits recht viele Gäste hatte, badeten wir an der Stelle, an der wir bereits am Vortag verweilten. Die Abkühlung wurde dann auch von allen sehr genossen. Ziemlich erschöpft kehrten wir am Sonntag nach Nesslau zurück.


 


Vereinsversammlung 2015

Rückblick auf ein erfolgreiches Jubiläumsjahr

Der DTV Nesslau traf sich am Freitag, 13. März 2015, zur alljährlichen Vereinsversammlung im Restaurant Krone, Ennetbühl. Nach einem feinen Nachtessen wurde die Versammlung abgehalten. Der DTV durfte gleich 14 neue Mitglieder begrüssen. Im Gegenzug gab es 5 Austritte zu verzeichnen. Neu zählt der Verein insgesamt 50 Mitglieder.

Der DTV Nesslau darf auf ein erfolgreiches Vereinsjahr 2014 zurückblicken. Die Jahresberichte wurden vorgelesen und zauberten das eine oder andere Schmunzeln auf die Gesichter der Turnerinnen…

Der grösste Anlass, worauf man mit grosser Vorfreude hin arbeitete, war das 100-jährige Bestehen des Vereins: Ende August feierte der DTV bei schönem Wetter sein Jubiläum. Beim Sprintwettkampf konnten Adrian Grob und Marisa Tschofen zum schnellsten Nesslauer bzw. zur schnellsten Nesslauerin gekürt werden. Am Jubiläumsabend wurden die 100 Jahre ausgiebig gefeiert. An dieser Stelle bedankt sich der DTV Nesslau nochmals bei allen Sponsoren für die grosszügigen Beiträge und den Helfern für ihren geleisteten Einsatz vor, während und nach dem Anlass.

 


Turnfahrt Engelberg 2014

Am Morgen des 27. September trafen sich die Turnerinnen des Damenturnvereins Nesslau zu Ihrer diesjährigen Turnfahrt. 14 Turnerinnen machten sich auf den Weg nach Engelberg.

Kaum angekommen, nahmen wir den Aufstieg zur Brunnihütte bei Engelberg in Angriff. Dabei schwelgten wir noch kurz in alten Erinnerungen an die Jugilager, die hier stattfanden. Schon bald legten wir eine erste Pause ein und wechselten unser Tenue von lang auf kurz. Auch die in diesem Jahr kaum benutzte Sonnencreme wurde hervorgekramt. So umgezogen ging es nun weiter, bis wir genau richtig zum Mittagessen an unserer Feuerstelle eintrafen. Wir konnten ein langes gemütliches Mittagessen geniessen. Frisch gestärkt ging es dann weiter hinauf. Nach vielen weiteren, zum Teil steilen Stufen, erreichten wir unser Ziel, die Brunnihütte mit dem Herzlisee. Wir haben wohl eines der schönsten Wocheenden in diesem Jahr erwischt. Daher gönnten wir uns auch ein Glace und genossen die wunderschöne Aussicht. Um auch unseren Füssen etwas Gutes zu tun, machten wir uns noch auf den kleinen Barfussweg rund um den Herzlisee.

Nach dieser erfrischenden Kneipptour war es dann auch schon Zeit für unser Abendessen. Zu unserer Freude gab es Älplermagronen und ein Dessertbuffet. Wir liessen den Abend gemütlich ausklingen. Nach einem ausgiebigen Frühstück begaben wir uns auf den Rückweg nach Engelberg. Dieses Mal aber selbstverständlich über eine andere Route. Unten in Engelberg angekommen, verweilten wir etwas länger im Restaurant beim Mittagessen. Bis wir um zwei Uhr in den Zug in Richtung Luzern einstiegen. Dort hatten wir genügend Zeit, um die Sonne am See noch etwas geniessen zu können. Wieder im Zug brauchten wir noch unseren letzten Proviant auf und kamen müde aber mit einem Lachen im Gesicht wieder in Nesslau an.

 

 


Grümpeli Alt St. Johann 2014

Am Freitagabend haben sich einige Turnerinnen zusammen mit den Aktiven auf den Fussballplatz in Alt St.Johann gewagt. Es wurde in zwei Mannschaften um den Ball und den Sieg gekämpft. In der Kategorie Plausch ist dies der Mannschaft besondert gut gelungen. Sie haben das Turnier gewonnen!

 


Vereinsversammlung 2014

Am Freitag 4. April trafen sich 33 Mitglieder zur diesjährigen Vereinsversammlung im Rest. Gemsli in Neu St. Johann. Die Präsidentin eröffnet die Versammlung und traditionell stimmten alle in das Turnerlied ein. Die üblichen Traktanden wurden dann abgewickelt. Das Protokoll der letzten Vereinsversammlung wurde genehmigt und bei der Aktuarin Erika Geisser verdankt. Dieses Jahr durften 4 Mitglieder neu aufgenommen werden, im Gegenzug aber auch 6 Austritte. Die Jahresberichte der Präsidentin (Corinne Müllhaupt), der Volleyvertreterin (Marianne Schmid) und der Mädchenriege (Fabienne Louis) wurden vorgelesen und so die vergangenen Vereinsstunden wieder etwas in Erinnerung gebracht. Einstimmig wurden sie genehmigt und mit Applaus verdankt.

Jessica Wittenwiler liess uns mit dem Reisebericht an den letztjährigen Vereinsausflug in die Innerschweiz zurückdenken. Herzlichen Dank an die Organisatorinnen Astrid und Marlies Wickli für das abwechslungsreiche Wochenende. Eine Fotopräsentation präsentierte uns auch noch die Erzählungen bildlich. Besonders die Fotos vom Skiweekend zusammen mit der Aktivriege und die Fotos vom eidgenössischen Turfest in Biel-Magglingen zauberten ein Schmunzeln oder ein Lachen auf die Gesichter.

Dieses Jahr ist Wahljahr. Auf diese Vereinsversammlung gaben gleich zwei Vorstandsmitglieder ihr Amt ab. Erika Geisser führte während 8 Jahren mit viel Fleiss das Protokoll. Marianne Schmid hielt das Amt der Vertreterin Volley während 5 Jahren inne. Beiden dankt die Präsidentin für ihre geleistete Arbeit und überreicht ihnen als Präsent eine geritzte Glaskaraffe. Als neue Aktuarin konnte Astrid Wickli gefunden werden. Sie ist seit 7 Jahren im Verein und seit mehreren Jahren OK Mitglied im Raclettestübli. Neue Vertreterin Volleyball ist Doris Frischknecht. Sie ist seit vielen Jahren aktives Mitglied im Volleyball. Beide wurden einstimmig und mit Applaus in den Vorstand gewählt. Die restlichen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Der neue Vorstand besteht wie folgt aus: Corinne Müllhaupt (Präsidentin), Priska Bollhalder (Kassierin/Vizepräsidentin), Astrid Wickli (Aktuarin), Fabienne Müllhaupt (Vorturnerin), Dominique Früh (Vorturnerin), Fabienne Louis (Mädchenriege), Doris Frischknecht (Vertreterin Volley).

Leider konnte Priska Bollhalder dieses Jahr keine Fleissauszeichen für fleissigen Turnstundenbesuch überreichen, da alle mehr als 5 Mal gefehlt haben. Die Leiterinnen vom DTV, Mädchenriege, Kinderturnen und Muki-Turnen erhielten symbolisch als Dank eine Kägi-Frett-Box. Dominique Früh ist seit 5 Jahren Jugileiterin, sie erhält eine Blume. Katja Scherrer tritt nach 5 Jahren Jugi leiten zurück. Weiter hat sie während mehreren Jahren im OK Raclettestübli mitgewirkt. Sie erhält als Dank eine Orchidee. Die Präsidentin spricht allen, die den Verein in irgendeiner Art im letzten Jahr unterstützt haben einen herzlichen Dank aus. Insbesondere auch die Zusammenarbeit im Vorstand.

Verschiedene Mitteilungen und Termine boten dann einen Ausblick auf das bevorstehende Vereinsjahr. Besonders zu erwähnen das Vereinsjubiläum am 30. August mit dem Sprintanlass „De schnellst Nesslauer“. Alle Interessierte sind dazu herzlich eingeladen! Weitere Infos sind auf der Homepage TV Nesslau zu finden.

Bei aktiven Runden Lotto ging der Abend dann zu späterer Stunde zu Ende.

 


Turnfahrt Innerschweiz 2013

Wir trafen uns um 7.10Uhr am Bahnhof Nesslau und fuhren mit dem Zug nach Stansstad, danach ging es weiter mit dem kleinen Postauto bis zum Bürgenstock. Von dort aus begann unsere Wanderung am Felsenweg entlang. Ein paar von uns gingen die letzten paar Meter mit dem Hammetschwand-Lift hinauf, das gefiel aber nur den schwindelfreien Turnerinnen. Oben angekommen konnten wir eine wunderbare Aussicht über den Vierwaldstättersee geniessen. Mit grossen Hunger gingen wir rasch weiter Richtung Honegg, wo bereits ein Überraschungs-Apéro bereit stand und ein Feuer flackerte, sodass wir nicht lange auf eine feine Wurst vom Grill warten mussten. Wir assen eine Weile bis es weiterging mit unserem Fussmarsch steil bergab Richtung Kehrsiten. Mit dem Schiff ging es weiter von Kehrsiten nach Luzern, wo wir direkt in unsere Jugendherberge gingen. Dort müde angekommen, bezogen wir unsere Zimmer und machten uns bereit für das Abendessen. In der Stadt fanden wir auf Anhieb eine feine Pizzeria wo wir unser wohlverdientes Abendessen genossen. Doch ein guter Schlummertrunk dürfte natürlich nicht fehlen und so nahmen wir diesen in einem Restaurant direkt am See ein. Am nächsten Morgen konnten wir leider nicht ausschlafen, sondern mussten um 7Uhr bereits wieder bereit stehen. Wir fuhren mit dem Bus nach Kriens, sodass wir mit der Gondelbahn bis zur Fräkmüntegg fahren konnten. Oben angekommen durfte jeder von uns auswählen ob er in den Seilpark gehen wollte oder auf die Rodelbahn. Im Seilpark konnte jeder individuell entscheiden welcher Schwierigkeitsgrad dass man machen möchte.
Nach dem feinen Picknick neben dem Seilpark wanderten wir zurück bis zur Krienseregg. Von dort an nahmen wir als Abschluss nochmals die Gondelbahn hinunter nach Kriens. Im Zug von Luzern nach Nesslau erlagen schon ein paar Ihrer Müdigkeit. So kamen wir glücklich und zufrieden wieder nach Hause.

 


Skiweekend Arosa 2013

Für dieses Zusammentreffen der Damenriege und der Aktivriege der Männer, stand für einmal nicht ein Turnfest oder dergleichen auf dem Programm. Dieses Wochenende vom 01. – 03. März 2013, sollten statt den Turnschuhen, die Ski- und Snowboardschuhe angeschnallt werden. Unser Ziel für das diesjährige Skiweekend lautete Arosa. Gespannt und mit bester Laune, versammelten sich, am Freitagnachmittag, 31 Nasen des Turnvereins auf dem Bahnhofplatz in Nesslau. Zügig wurden die Skier und das Gepäck in den bereitstehenden Anhänger geladen. Mit zwei Mietbussen von „Zwingli’s Reisen“ ging die Fahrt los ins Bündnerland. Zwei unserer Kameraden chauffierten uns sicher in die Berge. Da wir das Hotel jeweils doch nur für unseren kurzen Schönheitsschlaf brauchen, wohnten wir in einem einfachen „Backpackers“-Hotel, ein wenig oberhalb von Arosa. Nachdem wir schnell das Gepäck auf unseren Zimmern verstaut und das nötigste parat gemacht hatten, trafen wir uns zum gemeinsamen Nachtessen. Danach ging es ins Dorf, wo wir bereits das erste Mal auf ein hoffentlich tolles Wochenende anstossen konnten. Die Zeit verging wie im Flug.


Am Morgen konnte man den Augenringen ablesen, dass es einige Damen und Herren nicht allzu früh ins Bett geschafft hatten. Trotzdem machten wir uns nach dem Frühstück alle auf die Socken, den Berg hinauf. Die Pisten waren super und um eine Wolke am Himmel zu entdecken, musste man ein überragender Detektiv sein. Einige kümmerte dies wenig und liessen sich im nächstgelegenen Liegestuhl nieder. Trotz den warmen Temperaturen, war die Piste hart und griffig. Jeder Skilift und Hang  wurde getestet, jede Schanze so grazil wie möglich übersprungen und immer wieder fuhr man sich über den Weg. Auch die zahlreichen angeschriebenen Häuser die man unterwegs fand, mussten natürlich ausprobiert werden. Es war herrlich, das T-Shirt-Wetter auf der Sonnenterrasse zu geniessen. Zum Aprés-Ski in der „Tschuggen-Hütte“, hatten wir bald wieder alle Schäfchen zusammen. Manch einer vergass, dass das Verschwinden des hellen Punktes am Himmel ein Zeichen war, langsam an die Heimfahrt zu denken.  An dieser Stelle einen grosses Dankeschön an die Technik. Hätten wir doch ohne Taschenlampen in unseren Smart-Phones kaum den Weg ins Tal gefunden. Nach dem Nachtessen im Hotel gönnten sich alle eine wohlverdiente Dusche. Herausgeputzt ging es anschliessend wieder auf die Piste. Dieses Mal aber auf eine ohne Schnee.

Auch am Sonntag standen wir wieder früh auf den Beinen. Denn kaum jemand wollte sich das traumhafte Wetter und die idealen Pistenverhältnisse entgehen lassen. Die allermeisten fuhren nochmals rege die Hänge rauf und runter. Inzwischen hatten die Meisten ihre Lieblingspiste gefunden und nutzen den wunderschönen Tag dementsprechend aus. Vor allem die zahlreichen Schanzen wollten nochmals mit Bestnoten überwunden werden. Es entstanden teilweise sehr attraktive Sprünge, die wir natürlich den anderen Touristen im Skigebiet nicht vorenthalten wollten. Im Verlaufe des Tages gewann die Gruppe der Liegestuhl-Benützer erstaunlicherweise dennoch rasch an Zuwachs. Böse Zungen würden behaupten, dass wir ganz genau wüssten warum.

Leider ging auch dieser Tag viel zu schnell vorbei und wir mussten uns langsam aber sicher auf die Heimreise begeben. Die Verkehrsnachrichten im Radio verhiessen leider nichts Gutes. Nun ja, man musste kein Mike Shiva sein um zu prophezeien, was wir auf der Autobahn antreffen würden. So kam es dann auch, wie es kommen musste. Kurz nach Chur sahen wir nur noch rote Lichter vor uns. Sehr viele rote Lichter! Hätte Thomas Bucheli doch nur nicht allen erzählt, was für super Wetter dieses Wochenende zu erwarten war.

Trotz allem passierten wir einige Zeit später das Ortsschild von Nesslau und durften mit tollen Erinnerungen an ein fantastisches Wochenende, das letzte Stück des Heimwegs in Angriff nehmen.

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