Frauenturnverein: Berichte & Resultate

Turnerunterhaltung 2018

Temporeich und Witzig

Elf Programmpunkte und auch ein bisschen Glamour beinhaltete die Turnerunterhaltung des TV Nesslau. (Bilder: Franz Steiner)

UNTERHALTUNG ⋅ Der TV Nesslau überzeugte nicht nur durch turnerische Höchstleistungen, auch das Drehbuch «WG, ledig, sucht ...» von sechs begabten Schauspielern begeisterte.

22. Januar 2018, 05:17

Franz Steiner

Turnerunterhaltungen bewegen die Massen. Das war auch am Wochenende in Nesslau nicht anders – zweimal ausverkauft mit etwa 750 Besucherinnen und Besuchern. Rund 200 Turnerinnen und Turner vom Dreikäsehoch bis zur rüstigen Seniorin oder zum fitten Senior zeigten viel Leidenschaft.

Die Protagonisten rund um eine «crazy» Wohngemeinschaft – Lukas Riklin, Oliver Schmid, Fabienne Huber, Daniel Lieberherr, Severine Früh und Nathalie Rüegg – sorgten für viel Erheiterung. Vor allem Oliver Schmid und Lukas Riklin verliehen dem Ganzen die nötige Würze und sorgten für einige Aufreger. Nach dem Auszug der WG-Genossin griffen sie für eine «Neue» in die Trickkiste. Filmeinspielungen wie der Besuch beim Gemeindepräsidenten waren Highlights. Das Team rund um den 31-jährigen OK-Präsidenten Michael Louis hat einen grossen Ideenreichtum an den Tag gelegt.

Nach einem eher verhaltenen Beginn mit dem Muki-Vaki-Turnen und den verschiedenen Jugiriegen nahm der zweite Teil so richtig Fahrt auf. Die Damen-, Frauen, Aktiv- und Männerriege zogen mit ihren anmutig und mitreissend geturnten Shownummern die Aufmerksamkeit auf sich. Tolle Choreografien mit cooler Musik begeisterten. Traditionell humoristisch und in die Kategorie Gaudi gehörte die Aufführung der Männerriege – Leiter Walter Rohner verpasste ihr eine «massgeschneiderte» Nummer.

Erwähnenswert ist auch die Procap-Sportgruppe Toggenburg, die mit viel Enthusiasmus in der Samstagabendvorstellung verzückte. Diese Nummer bewies, dass die Integration von Menschen mit einer Behinderung funktioniert.

Nur Perfekt ist Ihnen gut genug

NESSLAU ⋅

22. Januar 2018, 05:17

Nesslau Wenn eine Turnerunterhaltung ansteht, ist das auch ein Verdienst vieler Freiwilligen – zum Beispiel von Remo Tischhauser und Pascal Winteler. «Ja, die Anspannung ist gross», meinte der 29-jährige Tischhauser eine Viertelstunde vor Beginn der ersten Vorstellung, als praktisch alle der 378 Sitzplätze besetzt waren. Die beiden waren die Schaltzentrale, sozusagen das Gehirn der Veranstaltung. Bei ihnen liefen alle Fäden zusammen. Sie hatten technischen Raffinessen eingeplant, um es zu einer perfekten Vorstellung werden zu lassen. Nur das Prädikat «perfekt» ist dabei gut genug. Sie hätten die zwei Wochen vor dem Aufführungswochenende viel Zeit im Büelensaal verbracht, meinten die beiden mit einem Lachen. Das Feilen an vielen Details mit den Aufführenden, sei es mit punktgenauen Musik- oder Filmeinspielungen, war eine Herausforderung. Und die Lichteffekte sind heute ein Muss bei einer Turnerunterhaltung.

Der 25-jährige Pascal Winteler, der als Betriebselektriker ebenso viel Erfahrung mitbringt wie Tischhauser als Servicetechniker, sagte nicht ohne Stolz, dass es mit farbigen Lichtern eine Premiere gewesen sei. Winteler tüftelte in vielen Arbeitsstunden auch ein Reservierungssystem für Besucher aus, bei dem bequem online der Platz gebucht werden konnte. «Es ist die Motivation, etwas Rechtes auf die Beine zu stellen – wir würden es wieder tun», meinten die beiden.

 

Indiaca Turnier Schiers 2016

Am Sonntag, 18.09.2016, fuhren elf motivierte Frauen vom FTV Nesslau nach Schiers, um sich ein weiteres Mal am jährlich stattfindenden Indiaca Turnier zu messen. Dieses Jahr waren wir erstmals mit 2 Mannschaften vertreten.                                                                                     

In Schiers angekommen, stärkten wir uns zuerst mit Kaffee und konnten dann vor unserem ersten Einsatz die Gegner studieren. Die Mehrzahl der teilnehmenden Vereine, die sich in den Kategorien Damen offen, Mixed 40+, Damen 40+ massen, konzentrieren sich unter dem Jahr nur auf diese Sportart und es gab tolle Matches zu sehen. Dann ging es auch für uns los mit den Gruppenspielen. Jede Mannschaft hatte drei Spiele zu absolvieren. Nesslau 1 erspielte sich einen Punkt, Nesslau 2 leider null Punkte. Bei den Rangierungsspielen nach dem Mittagessen konnte Nesslau 1 zwei Punkte erspielen, wogegen Nesslau 2 sich wieder mit einer Nullrunde zufrieden geben musste. Am Schluss spielten wir um Platz sieben und acht gegeneinander, wobei Nesslau 1 als Sieger aus diesem vereinsinternen Match hervorging.

Fazit dieses Ausflugs: Es hat sehr viel Spass gemacht, wir müssen zwar noch fleissig üben, aber nächstes Jahr werden wir sicher wieder dabei sein.

Wünschenswert wäre, wenn weitere Vereine aus dem Toggenburg sich für diese interessante Sportart begeistern würden, damit wir ab und zu gemeinsam trainieren könnten.                                                                                                                                           

E.B.

Turnfahrt 2016 - Alles netti Fraue

Am Mittwoch, den 7. September trafen sich zwölf Turnerinnen der Siebner Gruppe morgens am Bahnhof Nesslau. Drei weitere Turnerinnen stiessen in Krummenau bzw. Ebnat-Kappel dazu. Nach knapp zwei Stunden Zugfahrt mit dreimal Umsteigen erreichten wir unser erstes Ziel: Pfäffikon ZH. Hier kehrten wir zu Kaffi und Gipfeli in der Badi ein. Zum Baden blieb leider keine Zeit. Gestärkt machten wir uns auf den Wanderweg rund um den Pfäffikersee. Einige machten einen kleinen Umweg, um die Ruine des Römerkastells zu besichtigen und von der Anhöhe die 360-Grad-Panorama-Aussicht zu geniessen. Die vielen Herbstzeitlosen am Wegrand erinnerten trotz der noch sommerlichen Temperaturen an den Herbst. Nach anderthalb Stunden Wanderzeit überraschten uns die beiden Reiseleiterinnen mit einem Apero. Bald darauf kamen wir nach Seegräben und zum Juckerhof. Hier waren für uns zwei Tische reserviert und wir bedienten uns am reichen Büffet, welches keine Wünsche offen liess. Dann besichtigten wir die Kürbisausstellung. Wir fühlten uns zurückversetzt in die Zeit der Römer. Da war Caesar mit seinem Streitwagen, Jupiter, ein Katapult und Säulen, durch die man einen Blick auf den See werfen konnte. 14 Uhr traf man sich zum obligatorischen Gruppenfoto bei dem Kürbis-Jupiter. Eine junge Frau fragte, ob sie sich auch zum Gruppenfoto stellen darf. Sie hatte eine Wette abgeschlossen, dass sie den Mut dazu habe. "Das sind alles netti Fraue", deshalb wagte sie zu fragen. Selbstverständlich durfte sie mit aufs Foto. Worum es in der Wette ging, hat sie aber nicht verraten. Anschliessend beendeten wir den Rundweg um den See. Auf der Heimfahrt von Pfäffikon gab es noch einen letzten Halt in Rapperswil. Nach dem Dessert blieb noch genug Zeit zum Ausruhen auf der Bank, einen Blick in den Rosengarten oder Lädele. Zufrieden nach dieser schönen Reise bleibt nur noch uns bei Heidi und Ruth für die gute Organisation und Reiseleitung zu bedanken.

 

Turnfahrt 2015 - Der frühe Vogel fängt  den Wurm...

Unter diesem Motto besammelten sich am Samstag, 22. August, um 06,00 Uhr 24 Frauen des FTV Nesslau beim Bahnhof zur Turnfahrt. Der erste Programmpunkt war die Zugfahrt nach Interlaken - also rund vier Stunden gemütlich schwatzend die Landschaft an sich vorbeiziehen lassen. Für die einen ging es in diesem Stil weiter, nur dass vom Zug aufs Schiff umgestiegen wurde. Die anderen wechselten vom Zug aufs Velo. Nächstes Etappenziel waren für beide Gruppen die bekannten Giessbachfälle. Für die Velofahrer war es allerdings vorbei mit der Gemütlichkeit. Mit einem 8-Gänger und einem Rucksack auf dem Gepäckträger ging es bald einmal stotzig bergauf. Belohnt wurden die Strapazen mit einer tollen Aussicht auf den türkisblauen Brienzersee und hinüber auf unser Tagesziel, das Brienzer Rothorn. Nach einer kurzen Abfahrt erreichten wir die tosenden Wasserfälle, die sich durch das wildromantische Giessbachtal in 14 Stufen über 500 Meter in den blaugrünen Brienzersee hinunterstürzen - ein gewaltiges Naturschauspiel. Die Wanderer setzten ihre Reise dann in Richtung Brienz fort. Die Velofahrer wurden - nach einer weiteren kurzen Steigung - mit einer rasanten Abfahrt bis hinunter an den Brienzersee belohnt. Die letzte Veloetappe führte uns dann schliesslich nach Meiringen, wo wir unsere Stahlesel wieder abgeben konnten. Nach einer kurzen Zugfahrt zurück nach Brienz stiegen wir dann auf die Brienzer Rothornbahn um. Die 123-jährige Dampfzahnradbahn brachte uns schnaubend die 1'680 Höhenmeter hinauf. In rund einer Stunde stösst die Dampflokomotive die roten Aussichtswagen vom Brienzersee durch Wiesen- und Waldlandschaften, vorbei an hohen Felswänden hinauf zum Brienzer Rothorn. Atemberaubend ist die Aussicht auf die Berner Alpen, den Brienzersee oder ins Grimselgebiet. Schon bald nach dem Zimmerbezug und einem kürzeren Apero wurde ein feines Nachtessen serviert und später die Jasskarten ausgepackt. Das frühe Aufstehen machte sich schon bald bemerkbar, wurden doch da und dort die Augenlider schwer und schwerer.

Der nächste Tag startete mit einem traumhaften Sonnenaufgang, gefolgt von einem ebenso gewaltigen Frühstücksbuffet. Begleitet von der spektakulären Aussicht auf die Schweizer Alpen mit Eiger, Mönch und Jungfrau starteten wir unsere rund viereinhalb stündige Höhenwanderung vom Rothorn hinunter auf den Brünig. Nach dem kurzen Aufstieg Richtung Rothorn-Gipfel führte ein erster Abstieg zum Eiseesattel hinunter. Mit einer Regenfront im Nacken gingen wir die nächste Gegensteigung in Richtung Amihaaggen strammen Schrittes an.Weiter verlief der Weg entlang von Felswänden, überwand kurze Gratpassagen und ging schliesslich in einen fantastischen Hangtrail über, welcher allerdings ziemlich "gäch" abwärts führte. Mit weichen, schlotternden Knien sind wir alle munter auf dem Brünig eingetroffen. Die einstündige Zugfahrt nach Luzern nutzten einige für ein kurzes Nickerchen. Dort angekommen hatten wir zwei Stunden zur freien Verfügung, bis wir uns um 17.30 Uhr müde aber sehr zufrieden mit der tollen Turnfahrt 2015 wieder in Richtung Heimat aufmachten. Schon bald wird der Muskelkater, welcher sich ganz sicher bemerkbar machen wird, wieder abgeklungen sein. Spätestens dann beginnt die Vorfreude auf die nächste Turnfahrt.

P P

 

Doppeljubiläum des Frauenturnvereins Nesslau

Für Sonntag, den 19. April 2015, hatte der Frauenturnverein Nesslau zum "Jubiläums-Turnerzmorge" eingeladen. Gegründet wurde der Verein 1940. Das Goldene Jubiläum wurde mit einem Turnerzmorgen gefeiert - das war 1990. Nun ist der Verein 75 geworden und traditionsgemäss wurde dieses Jubiläum ebenfalls mit einem Turnerzmorgen gefeiert, dem 25.

Zu diesem zweifachen Jubiläum gab es Erdbeerbowle zur Begrüssung, eine Fotoausstellung im Foyer und einen Wettbewerb. Es sollte die Summe der Jahrgänge der insgesamt 57 Mitglieder des Vereins geschätzt werden. Die Gewinner erhielten einen Gutschein für den Turnerzmorgen 2016.

Das reichhaltige Büffet liess keine Wünsche übrig. Von gluschtigen Broten, Brötli, Butterzopf über verschiedene Käsesorten, Aufschnitt, Gemüse und Obst, Birchermüsli und Kuchen konnte man sich mit allem verwöhnen, was das Herz begehrte, und dazu die passenden Getränke auswählen. Die feinen Rösti, zubereitet mit und ohne Speck oder Spiegelei, waren auch heuer der Renner.

Die zahlreichen Kinder wurden von Mirjam Künzli, Sarah Frei und Angela Rutz in einem separaten Raum betreut, wo sie nach dem Essen ungestört spielen konnten.

Die Turnerinnen bedanken sich bei den knapp 240 Gästen, welche der Einladung gefolgt sind, die beiden Jubiläen mit ihnen zu feiern.

 

 

Mingolf am 5. Juni 2014

18 Turnerinnen fanden sich pünktlich 20 Uhr auf dem Minigolfplatz in Wattwil ein - über die Hälfte der Frauen kamen mit dem Velo.

In zwei Fünfer- und zwei Achter-Gruppen versuchten wir unser Glück auf den achtzehn Bahnen. Alle beendeten den Parcours, bloss mit den Punkten hatte manch eine Probleme. Es hiess diesmal nicht viele Punkte sammeln, sondern den Ball vom Abschusspunkt möglichst direkt ins Ziel zu befördern.

"30-40 Punkte = sehr gut, 40-50 Punkte = gut und 50-60 Punkte = mehr üben", steht im Reglement.

Die drei besten Turnerinnen waren diesmal Petra (44 P), Barbara (49 P) und Susi (50 P).

Und die anderen Frauen? Sie beendeten das Spiel mit ziemlich vielen Punkten, zwischen 51 und 72 Punkten war alles dabei. Wie bitte?  Fast für alle heisst es nach den Regeln: mehr üben!!! 

Aber betrachtet man die Punkte, stellten sich auch einige Sportlerinnen nicht ganz so schlecht an, schliesslich rollte der Ball insgesamt elf mal mit nur einem Schlag ins Ziel.

Hier unsere Rangliste:

Bahn 1:                 15 mal rollte der Ball mit 1-2 Schlägen ins Ziel

Bahn 7 und 12:     12 Turnerinnen erreichten 2 Punkte

Bahn 18:               10 mal 1-2 Punkte

Bahn 11:               10 mal 2 Punkte

Bahn 14:                9 mal 2 Punkte

Bahn 13:                8 mal 2 Punkte

Bahn 10                 7 mal 1-2 Punkte

Bahn 2                   6 mal 1-2 Punkte

Bahn 4 und 17:      6 mal 2 Punkte

Bahn 6                   5 mal 1-2 Punkte

Bahn 8,9,16           4 mal 2 Punkte

Bahn 3,5                3 mal 2 Punkte

Bahn 15                 2 mal2 Punkte

 

Bei einer kleinen Erfrischung erholten wir uns von dem Spiel/Schock, bevor wir nicht allzu spät aus Rücksicht auf die  Velolenkerinnen unseren Heimweg antraten.

Fotos dazu gibt es im Album Minigolf 2014.

 

 

Reise der 7ner Gruppe des Frauenturnvereins Nesslau

 

Die erste Septemberwoche mit traumhaftem Wetter vergeht wie im Flug. Alle Frauen haben Termine. Zwei weitere Wochen verstreichen - diesmal ist das Wetter nicht optimal. Also hoffen wir auf unser nächstmögliches Datum, den 24. September. Die Prognose verheisst gutes Wetter und so besammeln sich 6.45 Uhr siebzehn unternehmungslustige Turnerinnen auf dem Bahnhof Nesslau. Wir nehmen den 7.10 Uhr Zug, steigen in Wattwil und Biberbrugg um und, bevor es in die Höhe geht, machen wir einen Znüni-Halt in Schwyz. Nach einem feinen Kaffi mit Gipfeli ist "Geschichtsunterricht" angesagt. Am Dorfplatz sehen wir uns die berühmten  Fassadenmalereien am Rathaus an, welche der Münchner Maler Ferdinand Wagner 1891 anlässlich der 600-Jahr-Feier zur Gründung der Eidgenossenschaft schuf und die barocke Kirche St. Martin. Anschliessend bringt uns die 80-jährige steilste Standseilbahn der Schweiz (78,10% Steigung) vom Schlattli (571m) nach Stoos (1275 m). Die Stoos-Bahn wird 2015 einer neuen, steileren Bahn weichen mit 110% Steigung, der steilsten Standseilbahn der Welt, berichtet unsere Reiseleiterin. Weiter geht es mit zwei Sesselbahnen zum Fronalpstock (1922m). Der Panorama-Rundweg ermöglicht uns eine 360 Grad-Sicht auf viele Gipfel und 10 Seen. Die aufgestellten Panoramakarten erleichtern die Orientierung.  Sogar Säntis und Churfirsten, unsere Heimatberge, sind sichtbar. Im Gipfelrestaurant lassen wir uns mit urchigen innerschweizer Spezialitäten verwöhnen. Wir geniessen Gemüseteller,  Jungbuure-, Senne- Wellness- und andere Röschti, welche direkt in der Stielpfanne serviert werden. Nach dem Abstieg zur Morschach-Bahn geht es wieder steil bergab in einer kleinen Kabine und weiter per Postauto nach Brunnen.

Zum Dessert lassen wir uns ein Coup Glace auf der Zunge zergehen und bevorzugen normalen Kaffee, nicht die Spezialität des Hauses  "Heisser Füdlichaffi". Ab Arth Goldau geht es  mit der Bahn wieder Richtung Heimat. Einen Zwischenhalt in Rapperswil möchten die meisten nicht mehr, also müssen auch die anderen weiter fahren und so kommen wir eine Stunde früher als geplant zur Freude der Ehemänner wieder im Toggenburg an. Herzlichen Dank unserer Reiseleiterin für die Planung und Organisation dieser Reise.

 

Turnfahrt des FTV Nesslau 24./25. August 2013

 

Wir treffen uns am Samstagmorgen mit dem Velo und wenig Gepäck um 6.45h am Bahnhof Nesslau. Der Bus und das Auto, gefahren von Res und Dieter (an dieser Stelle ein grosses Dankeschön) warten bereits auf uns.

Drei Frauen boten sich an mit dem Zug zu reisen. Los geht's nach Aarau. Der erste Kaffehalt ist in der Aarauerstube in der Nähe vom Bahnhof, wo wir auf die Zugfahrerinnen warten.

Von dort schwingen wir uns aufs Velo und fahren der Aare entlang auf wunderschönen Velowegen bis nach Sursee. In Sursee angekommen möchten wir uns in der Badi vergnügen und etwas Feines essen, leider beginnt es zu regnen und die Badi wird geschlossen. Wir essen unseren Lunch im Velounterstand und genehmigen uns anschliessend einen feinen Kaffee im Städtchen. Unsere Reiseleiterin macht uns den Vorschlag die Vogelwarte Sempach zu besichtigen. Nach der interessanten Ausstellung blieb und noch genügend Zeit um eine kleine Wanderung zur Schlachtkapelle zu unternehmen. (Errichtet wurde die Kapelle 1472/73 zur Erinnerung an die Schlacht bei Sempach vom 9. Juli 1386.) In Sempach kamen wir bei einem Markt vorbei, wo es sehr Spannendes zu sehen und zu probieren gab.

Wieder zurück im Hotel Sursee, frisch geduscht, machen wir uns auf den Weg zum Hotel Hirschen, wo uns ein feines Nachtessen erwartet. Frisch gestärkt wagten wir uns ins Nachtleben, im Städtchen war New Orleans Night.

Nach dem feinen Frühstück am Sonntagmorgen standen um 9.00h alle wieder bereit zur Abfahrt. Mit dem Velo geht's weiter nach Beromünster, über den Herrliberg, Stäflige (am Baldeggersee) vorbei nach Meisterschwanden (am Hallwilersee), Seengen bis nach Lenzburg. Diese 40 km fahren wir zügig, da uns der Regen im Nacken sitzt.  In Lenzburg warten unsere Chauffeure und wir können die Velos verladen. Weiter geht's nach Schinznach Bad, wo wir uns verwöhnen lassen, sei es mit Baden oder kulinarisch.

Um 16h treffen wir uns erneut mit den Chauffeuren, die uns zurüc nach Hause bringen. Für diese gelungene, abwechslungsreiche, schöne Turnfahrt möchten wir uns bei der Organisatorin Susi und den beiden souveränen Chauffeuren herzlich bedanken.

 

 

 

 

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